Was passiert, wenn „Black Lives Matter“ über Weiße die Oberhand gewinnt, sehen wir derzeit in Südafrika. Fast eine Woche lang gab es in weiten Teilen des Landes massive Unruhen. Der Mob plünderte Geschäfte und stürmte Firmen und Häuser. Mit blinder Aggression wurde auch wichtige Infrastruktur mutwillig demoliert: Eine Radiostation, eine Brauerei, ein Postverteilzentrum, Logistikzentren des Großhandels und hunderte andere Gebäude wurden sinnlos verwüstet oder abgebrannt. Doch sind es alle Südafrikaner, die diese Gewalt ausüben? Nein, die Weißen und die Inder haben damit nichts zu tun. Es sind ausschließlich Schwarze, die sich an den Ausschreitungen beteiligen.

  • Bereits über hundert Tote durch die Krawalle
  • Das Militär musste mobilisiert werden, 25.000 Soldaten sind im Einsatz
  • Viele Lieferketten sind unterbrochen, Güterverknappung wird erwartet
  • Die Unruhen sind nur abgeflacht, aber noch nicht vorbei
  • Nur Bürgerwehren konnten noch für etwas Schutz sorgen

Von Berthold Krafft

In den Mainstream-Medien wird die enthemmte Gewalt als „politischer Protest“ verharmlost. Der ehemalige Präsident Jacob Zuma wurde wegen Korruption zu 15 Monaten Haft verurteilt. Dies nahmen sein Anhänger zum Anlass, das Land in Schutt und Asche zu legen. Mit dem Fokus auf Zuma wird jedoch die reale Problematik verschleiert. Es geht nämlich vielmehr um wirtschaftliche Verteilungskämpfe zwischen den verschiedenen afrikanischen Ethnien. Dass die Schwarzen eine geschlossene Einheit bilden, ist nämlich auch nicht richtig. Diese gibt es nur, wenn es darum geht, sich über die Weißen zu beklagen und ihnen die Schuld an allem zu geben.

 

Seit 25 Jahren Einparteienherrschaft

Seit dem großen Machtwechsel im Jahr 1994 herrscht die kommunistische Partei „African National Congress“ (ANC) durchgehend. Der ANC hatte seit dem immer eine absolute Mehrheit und konnte so das ganze Staatswesen unterwandern. Die Korruption in Südafrika ist enorm. Der ANC hatte nie ein anderes Programm, als die Weißen von der Macht zu vertreiben. Seitdem er dies geschafft hat, gibt es nur noch eine Agenda: Die Verteilung der Pfründe und Ressourcen im Land an die eigene Klientel und das ist auch der wahre Grund für die aktuellen Krawalle. Abseits von Südafrika gab es auf dem schwarzen Kontinent nur einen weiteren modernen, funktionierenden Staat, nämlich Rhodesien. Dort gab es eine ähnliche Entwicklung, wie wir sie jetzt in Südafrika gewärtigen. Nach einem Bürgerkrieg wurde das Land 1980 in „Simbabwe“ umbenannt. Nach der folgenden Vertreibung der Weißen kam es zum Zusammenbruch der Wirtschaft und zu Hungersnöten. Eine einst prosperierende Nation wurde innerhalb kürzester Zeit unter der Herrschaft der Schwarzen zu Grunde gerichtet. Wochenblick sprach mit Zita Rabek über die Situation in Südafrika.

Skurril: Außenministerium warnt nur vor Corona

Die Wahrheit über die soziale Wirklichkeit in afrikanischen Ländern ist jedoch etwas, über das man gemäß den Regeln der politischen Korrektheit nicht reden soll, da dies der gleichheitsfanatischen Ideologie des Globalismus widerspricht. Wie stark die Realitätsverweigerung ist, zeigt beispielsweise eine aktuell vom österreichischen Außenministerium herausgegebene Reisewarnung. Diese wurde aber nicht wegen der bürgerkriegsähnlichen Zustände, sondern aufgrund der angeblich gefährlichen Ausbreitung von Corona erlassen! Lang und breit wird auf die Corona-Situation im Land eingegangen. Man erläutert auch die 3G-Bestimmungen vor Ort und bei der Einreise. Nur kurz werden die „Ausschreitungen“ in „Kwazulu-Natal und Gauteng“ erwähnt. Diesbezüglich wird aber lediglich geraten „größere Menschenmengen“ zu meiden.

Die Buren wurden durch Einwanderung zur Minderheit

Was ist die Vorgeschichte der momentanen Zuspitzung? Die Geschichte von Südafrika beginnt mit der Gründung von Kapstadt im Jahr 1652 durch den Kaufmann Jan van Riebeeck. Das Land für die Kapkolonie wurde von Einheimischen ordentlich gekauft. Der Rest des heutigen Südafrika war damals ein menschenleeres Niemandsland. Das Staat war also keine Kolonie, denn es waren eben vor allem anderen die niederländischen Pioniere selbst, die diesen Staat aufgebaut haben. Fast alle Afrikaner, die heute in Südafrika leben, sind Nachfahren von Migranten, die erst ab dem Zeitpunkt, als der Staat bereits blühte und mit seinem Wohlstand lockte, hereingeströmt waren. Die Buren wurden also durch Masseneinwanderung zur Minderheit in ihrem eigenen Land. Lange Zeit ging dies auch relativ gut. Die Schwarzen hatten jedoch nicht die gleichen Rechte. Es gab eine gesellschaftliche Trennung, die sogenannte „Apartheid“.

Die „Regenbogennation“ entpuppt sich als Propagandalüge

Das änderte sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit der Unterstützung von kommunistischen Staaten und befeuert von der neuen Ideologie des sogenannten „Antirassismus“ der 68er kam es zu einer Aufstandsbewegung der Schwarzen. Diese gingen dabei durchaus nicht nur friedlich vor, sondern Griffen zu terroristischen Mitteln. Auch Nelson Mandela, der erste Präsident von Südafrika nach dem Ende der Apartheid, war mit diesen extremistischen Strukturen immer gut vernetzt. Als dann im Jahr 1994 der große Umbruch passierte und die Schwarzen ans Ruder kamen, wurde dies in den westlichen Medien frenetisch bejubelt. Mandela wurde, ähnlich wie heute George Floyd, zu einer Art Heiligen erklärt und Südafrika musste seit dem als angebliches Beispiel dafür, dass Multikulturalismus eine tolle Sache ist, herhalten. Es ist daher ein Treppenwitz der Geschichte, dass auch in diesen Zeiten, so wie jedes Jahr, am 18. Juli von der Staatsspitze der „Mandela Day“ gefeiert wurde. Die angebliche „Regenbogennation“ ist dabei entlang der ethnischen Bruchlinien auseinanderzufallen. Da helfen auch nicht die Durchhalteparolen von Präsident Cyril Ramaphosa, der in einer Rundfunkansprache die imaginäre Einheit der Nation beschwor.

Seit dem Machtwechsel geht es überall bergab

Seit dem Machtwechsel gibt es einen kontinuierlichen Zerfall des ganzen Gemeinwesens, vor allem aber der Wirtschaft. Schon bald mussten die Buren als Sündenböcke für sämtliche Probleme herhalten. Die geforderte „Gleichberechtigung“ entpuppte sich als Heuchelei. Durch verschiedenste Gesetze werden jetzt nämlich die Buren vom Staat gegängelt und an den Rand gedrängt. Seit langem kommt es regelmäßig zu rassistischen Hassverbrechen an ihnen. Man kann von einem schleichenden Völkermord sprechen. Besonders schutzlos sind die Farmer der Gewalt ausgeliefert. Immer wieder kommt es zu blutigen Überfällen, den sogenannten „Plaasmoorden“, bei denen ganze Familien regelrecht abgeschlachtet werden.

Nur wer Waffen hat, kann sich verteidigen

Der Staat hat in der aktuellen Krise völlig versagt und konnte oder wollte seine Bürger nicht schützen. Die Polizei scheint bei der Bekämpfung der Randalierer keine große Hilfe zu sein. In einem Video ist zu sehen, wie ein Polizist in Uniform dabei erwischt wurde, dass er selber bei den Plünderungen mitgemacht hat. Der Kofferraum seines Autos war prallvoll mit Diebesgut. Den Weißen und den Indern, die sich miteinander gut vertragen, blieb nichts anderes übrig, als Bürgerwehren zu gründen und sich selbst zu verteidigen. Vor einer Weile hatte die Regierung den Plan, den privaten Waffenbesitz zu verbieten, wie Wochenblick berichtete. Ganz allgemein, aber gerade auch in einem Land wie Südafrika, bedeutet dass, die anständigen Bürger schutzlos der Gewalt auszusetzen.

Der Niedergang wird weiter gehen

Ein weiterer wirtschaftlicher Niedergang des Landes ist wahrscheinlich. Schon die Corona-Maßnahmen hatten die ohnehin angeschlagene Wirtschaft schwer getroffen. Verschiedene internationale Firmen haben jetzt wegen der Verwüstungen ihren Rückzug aus Südafrika angekündigt. Es gibt außerdem Spekulationen über das Eintreten von Güterverknappungen durch den Abbruch der Lieferketten, auch im Lebensmittelbereich. Die Ausschreitungen sind aber noch nicht vorbei, sondern nur kurz abgeflacht. Was jetzt ausbricht, brodelte schon lange unter der Oberfläche. „Einige Leute bereiten sich auf einen Krieg vor“, hatte der südafrikanische Polizeiminister Bheki Cele angesichts der Proteste geäußert. 

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